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Zweifellos ist Graffiti das größte Standbein des Vereins. Dies hängt wohl damit zusammen, dass bereits kurz nach der Gründung die Freigabe der Autobahnstützmauer am Staden für legales Graffiti unsere bisher größte Aktion war. Diese Wand, liebevoll 'Objekt 4560' durch den Eigentümer genannt, ist die einzige uns bekannte Hall of Fame im Saarland.
Nach mehr als einem halben Jahr Vorlaufzeit, geprägt durch viele aufwändige Verhandlungen mit der Landeshauptstadt und dem Wirtschaftsministerium des Saarlandes vertreten Landesamt für Straßenwesen war es uns möglich, die Einweihung der Hall im Rahmen des 4560 Graffiti Meetings zu feiern. Saargebeat e.V. brachte den Stein ins Rollen und organisierte die politischen Verhandlungen auf allen Ebenen. Dennoch wäre die Legalisierung ohne die gute Unterstützung durch die Medien, insbesondere der Redaktion 'Saarlight' des Saarländischen Rundfunks, dem Amt für Kinder und Jugendliche der Landeshauptstadt, sowie dem Jugendamt des Stadtverbandes Saarbrücken niemals zustande gekommen. Daher hier noch einmal Dankeschön an alle Beteiligten!
Als dann im August 2002 endgültig der Knoten platzte und alle Parteien unserem Vorhaben zustimmten, konnten wir gemeinsam mit Malern aus der gesamten Bundesrepublik und einigen internationalen Gästen unseren Erfolg feiern.
In unserer Dokumentation zum 4560 Meeting findest Du ausführliche Informationen zu der Veranstaltung, sowie neben Fotos und Videos auch die wichtigsten Dokumente zur Legalisierung und einen kleinen Pressespiegel.
Nachdem im August 2005 die dreijährige Pilotphase des Saarbrücker Graffiti-Projektes endete, entschieden wir uns mit 4560 FarbFluss ein weiteres Graffiti Meeting auf die Beine zu stellen. Gemeinsam mit Freunden und Bekannten wollten wir drei erfolgreiche Jahre feiern und gleichzeitig die Wand auf unbefristete Zeit für legales Sprühen erhalten - was uns auch gelungen ist. Eindrücke von der Veranstaltung gibt es in unserer Dokumentation zu 4560 FarbFluss mit Fotos, dem LineUp und dem Pressespiegel.
Die Idee einer Flächenbörse in Form einer Kartei von Wandbesitzern und Sprayern konnten wir leider aufgrund zu großer Interessenkonflikte zwischen beiden Parteien und zu hohem Verwaltungsaufwand nicht realisieren. Dennoch finden wir, dass sämtliche Ziele, die wir angestrebt hatten mit der Schaffung der Hall of Fame verwirklicht wurden:
- Legalisierung von Graffiti im Saarland
- Erwecken öffentlichen Interesses an Graffiti durch sehr exponierten Standort
- Kontakt zwischen Sprayern und Bürgern, u.a. durch direktes Gespräch an der Hall oder Publikation von Kontaktinfos an Gemälden.
Weil wir der Ansicht sind, dass eine Hall of Fame in Saarbrücken für das gesamte Saarland definitv zu wenig ist, suchen wir immer noch nach Möglichkeiten in anderen Teilen unseres Landes Jugendlichen eine Möglichkeit zum legalen Sprühen zur Verfügung zu stellen.
Auch professionelle Auftragsarbeiten können über Saargebeat abgewickelt werden. Wir fungieren als neutraler Mittelsmann zwischen Auftraggebern und Künstlern.
Dies beginnt bei der Auswahl der Maler, allerdings begleiten wir auf Wunsch Projekte von der Planung bis zur Durchführung und stehen jederzeit beratend zu Seite. Durch mittlerweile mehr als drei Jahre Erfahrung in diesem Bereich kennen wir die regelmässig auftretenden Missverständnisse, können diese bereits im Vorfeld ausräumen und somit eine bessere Auftragsabwicklung unterstützen. Für Künstler haben wir ein sehr ausgereiftes Vertragswerk entwickelt, welches neben Auftragsarbeiten auch Auftritte auf Veranstaltungen regelt.
Das beste daran: Es ist absolut kostenlos!
Solltest Du Interesse an unserer Unterstützung haben bzw. eine Auftragsarbeit planen, so kannst Du Dich gerne mit uns in Verbindung setzen.
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Graffiti ist der Plural des italienischen Worts graffito, das seinerseits aus einem vulgärlateinischen Verb für „mit dem Griffel kratzen“ entstanden ist (graphium „Griffel“, griechisch für „schreiben“). Der Singular ist im Deutschen unüblich, so dass häufig auch von einem Graffiti (und nicht von einem Graffito) gesprochen wird. Wie die Geschichte der Bezeichnung zeigt, reicht die Graffiti-Tradition weit zurück [...]
[...]Der Zusammenhang von Hip Hop und Graffiti ist nicht lückenlos. Graffiti ist lange vor Hip Hop entstanden und in den frühen 1980er Jahren waren Writer eher unauffällige Menschen, die optisch weniger den Trendgängern zuzurechnen sind. Nichtsdestotrotz ist Graffiti ein wichtiges Element der Hip-Hop Kultur [...]
[...]Halls of fame (englisch für Ruhmeshallen) sind Flächen, die meist legal zu besprühen sind und auf denen die Writer vor allen Dingen qualitativ hochwertige Pieces anbringen. Der eigentliche Unterschied zu anderen Flächen im öffentlichen Raum ist, dass zu den Hall Of Fames Writer kommen, um die Werke zu betrachten und nicht die Werke zu den Writern kommen (wie beispielsweise besprühte Züge an den Bahnhöfen), häufig liegen sie sogar im Verborgenen. Hall Of Fames haben oft eine lange Tradition und dienen als Battleort und Treffpunkt für Writer. Ist eine Hall Of Fame gut besucht und unter vielen Writern bekannt, wird sie oft auch von Künstlern aus aller Welt besucht.[...]
Let's support the art!
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